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Tagesgeldanbieter - die Bank of Scotland

1. Februar 2009

Schaut man sich als interessierter Kunde für ein Tagesgeldkonto die angebotenen Vergleichsrechner an, wird man aktuell feststellen, dass ein neuer Anbieter hinzugekommen ist, der sich zudem gleich unter den ersten Plätzen wiederfindet. Die Bank of Scotland bietet ab dem 31.01.2009 den Kunden ein Tagesgeldkonto an, welches mit 4,50 Prozent verzinst wird. Bleibt dieser Zinssatz bestehen, wird sich der Platz sprunghaft nach oben verschieben, denn viele andere Banken haben bereits zum Ende des letzten Jahres weitere Zinssenkungen angekündigt. Bereits im Februar sollen die ersten Herabsetzungen in Kraft treten und damit steigt das Interesse für die Bank of Scotland enorm an. Es gibt jedoch, was die Sicherheit angeht, ein kleines Manko. Die Bank of Scotland gehört dem britischen Einlagensicherungsfonds an und kann damit eine Sicherheit des Guthabens für jeden Kunden mit 50000 britischen Pfund anbieten. Das sind umgerechnet etwa 53000 Euro. Es hört sich im ersten Moment nicht sonderlich viel an, wenn man sich die Zahlen der anderen Banken ins Gedächtnis ruft, dennoch ist es für Kleinanleger durchaus ausreichend.

Bestens geeignet für Jugendliche
Damit kann zwar die Bank of Scotland nicht mit der Absicherung der Einlagen anderer Banken mithalten, wohl aber mit dem angebotenen Zinssatz und den Konditionen für das Tagesgeldkonto. Die Zinsen, so garantiert es die Bank, werden immer über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank – der EZB – bleiben. Das Konto ist zudem vollkommen kostenlos und es ist keine Minimaleinlage vorgesehen. So können die Zinsen bereits ab dem ersten eingezahlten Euro abgesahnt werden. Aufgrund der geringen Einlagensicherung eignet sich das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland für einen monatlichen Sparplan mit eher geringem Wert und daher besonders für Jugendliche, welche sich vielleicht gerade in der Ausbildung befinden oder für diejenigen, die ihre Geldgeschenke sicher angelegt wissen möchten. Eine Maximaleinlage ist ebenfalls nicht vorgesehen und die tägliche Verfügbarkeit kann auch dieses Tagesgeldkonto bieten. Das Onlinebanking eignet sich dafür besonders gut. So brauchen die Transaktionen nur mit einem Mausklick ausgeführt werden.

Neue Steuerbescheinigung kostet extra
Der Kunde ist damit nicht mehr auf die Öffnungszeiten von Filialen angewiesen und ausgesprochene Direktbanken haben zudem die Möglichkeit immer einen höheren Zinssatz anbieten zu können, da sie sich die Kosten für Mitarbeiter und Gebäude einfach sparen. Der Kunde hat weiterhin auch keine Sternchentexte zu befürchten. Das Angebot für das Tagesgeldkonto gilt genau so, wie es beschrieben ist. Flexibler kann man eine Spareinlage nicht verwalten. Die einzigen Gebühren, die entstehen können sind, wenn der Kunde beispielsweise seine Steuerbescheinung verlegt hat und eine neue beantragt. Weiterhin wirbt die Bank of Scotland mit einem durchgängigen Zinssatz, das bedeutet, dass es keine Betragsstaffelung gibt. Egal wie hoch die Einlage ist, sie wird mit dem aktuellen Zinssatz verzinst.

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