Zinsgarantie

Jeder sucht eine sichere Anlageform mit höheren Ertragsmöglichkeiten. Dazu zählt auch das Tagesgeldkonto. In Deutschland sind die Einlagen dank einer Staatsgarantie geschützt. Hinzu kommt, dass das Tagesgeld eine flexible Geldanlage ist. Allerdings sind die Zinsen nicht festgeschrieben und können sich deshalb jederzeit ändern.

Flexibilität trotz Zinsgarantie
Auf dem Tagesgeldkonto werden bis zu fünf Prozent Zinsen und mehr ausgeschüttet. Der Kunde kann täglich über sein Geld verfügen. Das bedeutet auch, dass sich die Zinsen ändern können, denn die Banken passen diese regelmäßig an. Um den Geldanlegern das Tagesgeld ein wenig schmackhafter zu machen, bieten einige Banken Sonderkonditionen ihren Kunden an. Sie geben eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum auf dem Tagesgeldkonto. Üblich sind bis zu sechs Monate. Normalerweise gibt es so etwas nur auf dem Festgeldkonto. Aber der Nachteil des Festgeldkontos ist, dass über das Geld während der vereinbarten Laufzeit nicht verfügt werden kann.

Aus diesem Grund ziehen viele Sparer das Tagesgeld vor. Beim Festgeldkonto lassen die Banken nur in bestimmten Fällen eine vorzeitige Kündigung zu. Der Tod oder eine plötzlich eintretende Arbeitslosigkeit sind die einzigen Gründe, um ein Festgeldkonto zu kündigen. Wer trotzdem in den Genuss einer Zinsgarantie kommen möchte, sollte sich nach Banken umsehen, die ein Tagesgeldkonto mit diesen Konditionen bieten. Sollte dieses Konto bei einer ausländischen Bank gewählt werden, ist darauf zu achten, wie die Einlagen der Sparer abgesichert sind. Besonders schwierig wird es bei solchen Banken, die ihren Sitz nicht im europäischen Ausland haben, denn hier gibt es für die Sparer so gut wie keine Sicherheiten, auch wenn der Zinssatz noch so verlockend ist.

← zurück zum Lexikon

Tagesgeldkonten vergleichenFestgeldkonten vergleichen