Zinsberechnung

Kunden legen ihr Geld mit dem Ziel an, möglichst viele Zinsen zu bekommen. Bei jeder Geldanlage werden Zinsen oder andere Erträge ausgeschüttet. Doch was sind eigentlich Zinsen und wie hoch sind die Zinsen, die Verbraucher für ihre Anlagen bekommen?

Die Zinsen werden immer mit der Zinsformel berechnet. Sie ergibt sich aus dem Anlagebetrag, der Laufzeit und dem Zinssatz einer Geldanlage. Die Zinsrechnung ähnelt sehr stark der Prozentrechnung. Legen Kunden einen Betrag von 20.000,00 EUR zu 2 % über einen Zeitraum von einem Jahr an, so erhalten sie 400,00 EUR Zinsen. Die Zinsen werden also immer in der Währung des Anlagebetrages ausgeschüttet. Sie erhöhen das angelegte Kapital oder werden auf ein separates Konto gebucht. In der Regel werden die Zinsen von Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen immer zum Jahresende ausgeschüttet. Es gibt jedoch auch Geldanlagen, bei denen die Zinsen häufiger ausgeschüttet werden. Eine dieser Geldanlagen ist das Tagesgeldkonto.

Natürlich bekommen Anleger auch auf dem Tagesgeldkonto regelmäßig Zinsen. Die Zinsen auf Tagesgeldkonten werden jedoch häufig monatlich gutgeschrieben. Außerdem können die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto stark schwanken. Das liegt daran, dass der Zinssatz variabel ist und sich auch das Kapital verändern kann. Zinsen unterliegen in Deutschland der Steuerpflicht. Sie zählen zu den Kapitalerträgen und erhöhen das Vermögen. Einige Verbraucher generieren ihr komplettes Einkommen aus den Zinserträgen. Verbraucher, die immer einen möglichst hohen Betrag an Zinsen bekommen möchten, haben mit dem Tagesgeldkonto die richtige Anlageform. Geld, welches auf dem Tagesgeldkonto liegt, wird immer marktgerecht verzinst. Steigen die Marktzinsen, so steigen auch die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto. Eine regelmäßiger Vergleich verschiedener Tagesgeldkonten sollte jedoch durchgeführt werden, um immer viele Zinsen zu bekommen.

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