Telefonbanking

Das Telefonbanking bietet eine Möglichkeit, Zahlungsvorgänge über ein Girokonto beziehungsweise ein Anlagekonto wie das Tagesgeldkonto abzuwickeln. Alternative Begriffe lauten Telebanking und Phonebanking.

Für die Einrichtung des Telefonbankings ist eine einmalige schriftliche Registrierung erforderlich. Die Bank weist dem Kontoinhaber eine vorläufige Telefon-Pin zu, diese soll aus Sicherheitsgründen sofort in eine vom Kontobesitzer ausgewählte Pin umgeändert werden. Anrufe zum Telefonbanking erfolgen mit eingeschalteten Tastentönen, da der Anrufer sowohl seine Kontonummer als auch die Pin über die Telefontastatur eingibt. Zum Teil lassen sich die zu erteilenden Aufträge ebenfalls über die Tastatur eingeben, in anderen Fällen wird der Kontoinhaber mit einem Berater verbunden. Banken zeichnen zu Nachweiszwecken grundsätzlich alle im Rahmen des Telefonbankings geführten Gespräche auf, worauf der Anrufer ausdrücklich hingewiesen wird. Bei vielen Geldinstituten entstehen für die Nutzung des Telefonbankings Gesprächskosten, da die Kontoführungszentrale nur über eine 0180er Rufnummer erreicht werden kann und somit eine Flatrate für Festnetzgespräche nicht gilt. Einige Banken haben das Telefonbanking wieder abgeschafft und verweisen ihre Kunden auf die Verwendung des Online-Bankings. Das Telefonbanking gilt als sicher, sofern der Kunde keine leicht zu erratende Telefonpin wie das eigene Geburtsdatum oder Geburtsjahr wählt.

Inhaber eines Tagesgeldkontos können, sofern die ihr Konto führende Bank das Verfahren unterstützt, das Telefonbanking nutzen, um Beträge vom Anlagekonto auf das als Referenzkonto angegebene Girokonto zu überweisen. Sofern der Tagesgeldsparer sein Girokonto ebenfalls zum Telefonbanking angemeldet hat, kann er das Telebanking auch für die Überweisung von Spargeldern auf das Tagesgeldkonto verwenden.

Gelegentlich wird auch die Verwendung eines Faxgerätes für Mitteilungen und Anweisungen an die Bank dem Telefonbanking zugerechnet. Das trifft jedoch nur teilweise zu, denn der Kontoinhaber verwendet in diesem Fall zwar eine Telefonleitung für den Kontakt mit seiner Bank, die Autorisierung erfolgt jedoch nicht über eine Telefon-Pin, sondern anhand der Unterschrift auf dem übermittelten Fax.

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