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Was ist Tagesgeld?
This is my site Written by admin on 23. November 2009 – 10:01

Unter dem Finanzprodukt “Tagesgeld” versteht man zunächst die Führung eines Kontos – ähnlich eines Girokontos – mit dem Ziel, Kapital mittel oder kurzfristig anzulegen und zu vermehren. Der Unterschied zum “Festgeld” oder anderen langfristigen Anlageformen wie Anleihen, Pfandbriefe etc. ist, zu jeder Zeit vollen Zugriff auf sein angelegtes Geld zu haben. Man “parkt” das Geld für einen gewissen Zeitraum, auch Teilbeträge können jederzeit abgezogen oder hinzugeführt werden. Frei verfügbares Geld kann somit flexibel ausgelagert werden.
Hierzu wird bei einem Kreditinstitut ein Konto eröffnet und mit einem bestehenden Girokonto verknüpft. Das Tagesgeldkonto kann von unterschiedlichen Stellen “bespart” werden – sowohl als Einmalanlage oder als Sparplan – jedoch kann das Tagesgeldkonto nur auf ein vorher festgelegtes Girokonto Auszahlungen leisten. Die Führung eines Tagesgeldkontos ist meist kostenfrei.
Tagesgeldkonten haben – im Gegensatz zu Girokonten – meist einen höheren Zinssatz, der oft für eine Mindestdauer garantiert wird. Danach sind die Zinssätze variabel, liegen jedoch im Vergleich zu anderen flexiblen Konten über den dort gängigen Werten. Desweiteren sind Tagesgeldkonten reine Guthabenkonten, der Eigner verfügt über keinen Kreditrahmen und das Konto kann somit auch nicht negativ belastet werden, was einen erheblichen Risikofaktor (Überschuldung durch Überziehungszinsen) ausschaltet.
Das oben bereits erwähnte Festgeld liegt meist im Zinssatz noch über dem des Tagesgeldes, der Anleger muss jedoch längerfristig auf sein Geld verzichten, da die meisten Produkte des Festgeldes mit einer Mindestdauer von einem Jahr angelegt sind.
Die Führung eines Tagesgeldkontos bietet somit eine adäquate Möglichkeit, Geld flexibel und ohne Zusatzkosten zu einem annehmbaren Zinssatz und mit überschaubarem Risiko anzulegen.

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